
1953 gründeten Hoff und Ringel die Psychosomatische Abteilung als stationäre universitäre Einheit für die psychosomatisch- psychotherapeutische Versorgung, Forschung und Lehre. Die Schaffung einer gemeinnützigen Gesellschaft, ÖGKPP erweiterte ab 1978 österreichweit die Vermittlung und Verbreitung des psychosomatischen Gedankengutes. Bei dieser Gründung waren Ringel / Gathmann / Wesiak / Biebl / Pieringer / Strotzka / Springer- Kremser für Medizinische Psychologie, Psychosomatik und Psychotherapie federführend.
und die psychosomatische Ausbildung
Die psychosomatischen Lücken in der medizinischen Ausbildung waren
allen Betroffenen leidvoll bewusst. Daher konzentrierten sich unsere
über ganz Österreich vernetzten Bemühungen in Richtung
der Schaffung eines Curriculums in psychosomatischer Aus- und Fortbildung
für Praktiker, Fach- und Spitalsärzte.
Es war unsere Gesellschaft, die ab 1984 jene Psychosomatiktreffen
organisierte, aus deren Diskussionsergebnissen und Vorschlägen die
ersten Gespräche zwischen Gesundheitsministerium (Steyrer),
Ärztekammer (Piaty) entstanden.
und die ersten Psychosomatik- Lehrgänge
Mit Wintersemester 1989 konnten wir das "Erste Wiener Curriculum"
für Psychosomatische Medizin beginnen.
Die ersten Zertifikate datieren vom 15. 10. 91 und tragen die Unterschriften
von Univ. Prof. Dr. P. Gathmann für die ÖGKPP, Univ. Prof. Dr. M.
Springer- Kremser für die Ö.Ges. f. Psychosomatik i. d. Gyn. u.
Geb.hilfe, sowie für die Ärztekammer für Wien, Präs..
Prim. Dr. M. Neumann und Fortbildungsref. Univ. Prof. Dr. H. Weber.
Im Laufe der Jahre erwies sich eine Erweiterung dieses Lehrganges notwendig:
Der Lehrgang für Psychosoziale und Psychotherapeutische Medizin (jetzt
Psy1 und Psy3) kamen dazu.
Seit diesem Beginn 1987 veranstaltet
die ÖGKPP im Rahmen des "Ersten Wiener Curriculum" laufend
ÖÄK-Spezialdiplomlehrgänge für Psychosoziale und
Psychosomatische Medizin.